"Schönes Herbstwetter heute, lasst uns mal mit den Dackeln in den Wald fahren", so sprach das Frauchen von den beiden Langhaardackeln Jimmy und Henry. Gesagt, getan, drei Dackel hinten rein und ab ging es. Motte fing gleich an zu raufen, die beiden Langhaardackel zogen sich auf den Boden zurück, Motte lag alleine quer auf dem Rücksitz. Nicht lange. An der nächsten Ampel wurde schon über die Hutablage ein Autofahrer angepöbelt. Jimmy und Henry schnellten hoch und stimmten nur zu gerne mit ein, sprangen dann aber wieder nach unten und Motte hatte den Sitz für sich. Von oben zog sie nun immer mal leicht an einem der Langhaardackelohren, aber die ignorierten das klugerweise.
Langweilig. Was macht denn die Fahrerin? Eine Pfote rechts, eine Pfote links auf dem Beifahrer- und Fahrersitz schob sich eine Dackelnase an uns vorbei und interessiert wurde der Straßenverkehr beobachtet und festgestellt, dass man vorne wohl noch besser sehen könnte. Es folgte der erste Versuch durch die Sitze zu klettern. Ich schob sie wieder nach hinten, Motte stand nun auf Jimmy und Henry. Erst erstaunliche Ruhe hinten, dann ein Rumoren. Ich drehte mich um. Motte versuchte unter den Autositzen nach vorne zu gelangen. Ich zog sie an den Hinterläufen wieder raus und sie hörte sich mein Schimpfen freundlich wedelnd an. Der nächster Versuch, nach vorne durchzudringen scheiterte an meinem Arm, mit dem ich die Öffnung versperrte. Der Arm fing an einzuschlafen, ich holte ihn wieder nach vorne. Das heißt, ich wuchtete ihn nach vorne. Er war unnatürlich schwer, denn es hing wie ein Klammeraffe mit Vorder- und Hinterläufen dieser verflixte Rauhhaardackel dran und hatte es geschafft, so endlich auf meinen Schoß zu gelangen. Verloren. Aber nächstes Mal stopfe ich sie wieder in die Box, die sie im Gegensatz zu vielen anderen Hunden ablehnt, obwohl ich sie schon bei den ersten Fahrten dort untergebracht habe.
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